Superhirn (Mastermind) - Logikspiel

Logikspiele erfreuen sich großer Popularität. Man trifft sich miteinander und als Unterhaltung wird man oft mit gesellschaftlichen Rätseln konfrontiert. Das Gehirn brodelt, weil man unbedingt dieses Denkspiel lösen will. Dabei sind Rätsel meistens nichts anderes als Logikspiele, die man während des Lösens nicht unbedingt als solche betrachtet. Auch das Web (das Internet) ist mit einer enormen Zahl an Logikspielen überschüttet. Man kann sagen, dass es die Königsklasse der Gesellschaftsspiele im Internet darstellt. Superhirn oder Mastemind ist ein Logikspiel, das 1970 von Mordechai (Marco) Meirovitz entwickelt und danach mit vielen Auszeichnungen belohnt wurde. Ein hervorragender Logiktrainer, den man hier kostenlos in Anspruch nehmen kann.

So geht‘s:

Der Spielplan ist in mehrere Bereiche aufgeteilt. Auf der linken Seite ist ein Spielbrett mit mehreren Reihen von Löchern verschiedener Größe dargestellt. Auf der rechten Seite unten sieht man einen Chiphalter mit sechs Chips, jedes in einer anderen Farbe. Oberhalb des Halters befindet sich der Codehalter, der einen vierstelligen Farbcode, bestehend aus vier Chips, versteckt.

Die Aufgabe des Spielers ist es, diesen Code zu erraten. Dazu verwendet man den Chiphalter. Der Spieler klickt mit der Maus (oder bei Touchscreen mit dem Finger) einen Chip seiner Wahl an und verschiebt ihn mit gedrückter Taste in ein Loch der aktiven Lochreihe. Die aktive Lochreihe erkennt man dadurch, dass die Zahl, die die Reihe Indexiert in grüner Farbe erscheint. Die bereits dort abgelegten Chips darf man selbstverständlich zwischen den Reihenlöchern nach Belieben verschieben. Ist die aktive Reihe mit vier Chips belegt erscheint ein "ok" Button. Erst wenn dieser betätigt wird, wird überprüft ob die Reihenfolge der abgelegten farbigen Chips mit dem gesuchten Farbencode übereinstimmt.

Das Ergebnis wird mit Hilfe von weißen und schwarzen Stiften dem Spielen mitgeteilt, und zwar die Information, wie viele Stifte er in Farbe und Position richtig gesetzt hat und wie viele Stifte zwar die richtige Farbe haben, aber an einer falschen Position stehen.

Beispiel:

Der versteckte Farbcode besteht aus jeweils einem roten, grünen, blauen und gelben Farbenchip. Der Spieler hat z.B. auf dem Brett Chips in folgender Farbe abgelegt: blau, grün, gelb, lila. In der Folge wird das Ergebnis mit einem schwarzen und zwei weißen Stiften dem Spieler mitgeteilt. Ein schwarzer, weil auf der zweiten Position in beiden Fällen, also sowohl im versteckten Farbcode sowie vom Spieler auf dem Brett ein abgelegter Chip, in Farbe und Position übereinstimmt. Zwei weiße Stifte, weil der Spieler zwei Farben, in diesem Beispiel blau und und gelb verwendet hat, diese aber auf an falscher Stelle abgelegt hat.

Der Spieler bleiben zehn Versuche den Farbcode zu erraten. Man hat die Möglichkeit zwischen zwei Schwierigkeitsstufen zu wählen:

  • einfach: der Code wird mit vier verschiedenen Farben erzeugt
  • schwer: im Code können gleiche Farben vorkommen

Punkte:

Es werden keine Punkte im herkömmlichen Sinne gewonnen. Lediglich wird die Zeitmessung in Sekunden verwendet um dem Spieler zu signalisieren, welche Erfolge er mit diesem Logiktrainer erzielt hat.

Spielende:

Das Spiel ist zu Ende, wenn der Code erraten wurde oder wenn man mit zehn Versuchen nur knapp das Erraten verfehlt hat. Auf jeden Fall lohnt es sich dieses Spiel als Logiktrainer zu verwenden.

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