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Social-Gaming in Lateinamerika: die Herausforderungen

14. Dezember 2014 - maski

Social Gaming

Wussten Sie, dass über 40% der lateinamerikanischen Internet-Nutzer Gesellschaftsspiele spielen? Dies ist eines der wichtigsten Ergebnisse einer Studie, die vom lateinamerikanischen Internet-Portal "Jampp" in Argentinien veröffentlicht wurde. Während die beträchtliche Möglichkeiten, die der lateinamerikanischen Markt im Social-Gaming-Branche stellt, zeigt der Bericht auch, dass es noch einige wichtige Herausforderungen gibt, die überwunden werden müssen.

Allerdings muss man erwähnen, dass diese Studie etwas länger als vor einem Jahr statt gefunden hat. Für der Studie wurde in den wichtigsten Märkten der Region (Argentinien, Brasilien, Kolumbien und Mexiko) 5.000 Internetnutzer per Zufall ausgewählt. Die Studie wurde durch die argentinische Forschung Firma Livra durchgeführt, deren Mitbegründer Diego Meller, ein argentinische Unternehmer, gleichzeitig einer der Mitbegründer des Portals "Jumpp" ist. Hier sind die einige Themen, die man wissen sollte, wenn man Interesse an dieser Region hat.

Große und stetig wachsende Chancen

Es gibt keine Zweifel, dass Lateinamerika kein "weißes Fleck" mehr auf der Internet-Karte darstellt. Es ist zwar relative dünn Verbunden - ca. 240 Millionen Verbindungen - stellt aber mit einer Gesamtbevölkerung von ca. 600 Millionen Menschen einen großen Wachstumspotenzial dar. Noch wichtiger ist, dass die online-Gemeinde ständig sich vergrößert und, dass es schon jetzt einige Zahlen gibt, die mit ihren Aussagen beeindrucken wie z. B.,s dass Brasilien vor kurzem den 80 millionster Internetnutzer feierte.

Dieser Benutzer haben auch interessante Eigenschaften, nämlich, bei nahe 100 Prozent der lateinamerikanischen Internetnutzer regelmäßig soziale Netzwerke besuchen und, dass sie auf dieser Seiten eine Menge Zeit verbringen. Dies ist natürlich eine gute Sache für den Social-Gaming-Sector. Die Einnahmen betragen zur Zeit 247 Millionen Dollar. Man erwartet, dass im Jahr 2015 die Einnahmen auf 505 Millionen Dollar sich verdoppeln. Die Hälfte davon allein durch den brasilianischen Spieler.

Was wird gespielt

Man sollte Lateinamerika nicht als einzelnen Block betrachten, sondern als eine heterogene Gruppe von Ländern, die alle ihre eigene Besonderheiten haben. So z.B werden Spiele zu 50% in Argentinien auf einem PC oder Mac Computer gespielt. In Brasilien ist das nur 33% und in Mexiko 43%. Für das Spielvergnügen bevorzugen die Spieler aus Mexiko (52%) und aus Kolumbien ihre mobile Geräte. Nur bei Casual Games sind die Zahlen ähnlich: Argentinien 25%, Brasilien 24% Kolumbien 20% und Mexiko 19 %. Trotzt dieser Unterschiede, bleibt die Top 3 der benutzte Hardware in den wichtigsten Regionen unverändert: Computer, Konsolen und mobile Geräte.

Facebook hat gewonnen

Facebook ist die vorherrschende soziale Netzwerk in den meisten Länder der Welt, und dies gilt auch für Lateinamerika. In Brasilien hat Facebook endlich geschafft das soziales Netz von Google, das "Orkut" Social-Network zu überholen. Brasilien spielt für Facebook eine sehr wichtige Rolle und ist in seinem Netzwerk, insbesondere im Social-Gaming-Bereich, auf dem zweiten Platz.

Wie sieht der Smartphone Markt aus?

Es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen dem lateinamerikanischen Markt und dem von USA oder Europa: Smartphones, vor allem iPhones, kommen in diesem Region nicht annähernd so häufig vor. Jedoch viele Analytiker gehen davon aus, dass es sich bald ändern wird. Die Prognosen sind beeindruckend. Es wird erwartet, dass bis zum Jahr 2016 die Zahl der Smartphones-Verkäufe sich um 165% erhöhen wird.

Eigentlich ist diese Trend auf den Hauptmärkten schon sichtbar. Viele von denjenigen, die ein normales Telefon haben, planen in den nächsten Monaten ein mobiles Gerät zu erwerben. Das bedeutet, dass bald die Mehrheit der Internetnutzer in Lateinamerika die Smartphone Besitzer werden.

Das ist eine gute Nachricht für Social-Gaming Firmen, weil es für sie eine zusätzliche Einnahmequelle wird. Jedoch es wird sicherlich nicht leicht gehen, den lateinamerikanischen Kunden in den "Zahlenden-Kunden" umzuwandeln.

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