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Wie das Roulette-Spiel nach Europa kam

21 Oktober 2016 - Zsolt Antal

Roulette war das erste Spiel, das in Spielbanken und Spielcasinos angeboten wurde. Daher ist die eigentliche Geschichte des beliebten Roulettespiels tatsächlich auch sehr eng auch mit der Geschichte von Spielcasinos verschmolzen.

Für die Geschichte des Roulettes gibt es viele Erklärungen und Erzählungen. Dabei liest man immer wieder, dass man dem französischen Physiker Blaise Pascal die Erfindung des modernen Roulettes zuschreibt. Er war zwar ein anerkannter und bedeutender Mathematik-Wissenschaftler und er hatte sich mit der Berechnung von Wahrscheinlichkeiten in seiner Zeit auseinandergesetzt. Aber seine Bücher beschrieben nur das Verhalten, wenn sich ein Zylinder dreht. Aber aus dieser Erkenntnis über das Verhalten eines sich drehenden Zylinders kann keine Erfindung des Roulettespiels abgeleitet werden.

Mögliche Ursprünge könnten auch aus China kommen. Es heißt chinesische Mönchen hätten Roulette zum Zeitvertreib erfunden. Sie sollen ein horizontales Drehrad mit Tiersymbolen benutzt haben, in das ein Stein geworfen wurde. Erstaunlicherweise waren in der Mitte der Drehvorrichtung die Zahlen 666 vermerkt. Das ist exakt die Summe der Zahlen eines modernen Roulette-Rads. Dominikanermönche sollen das Spiel von den chinesischen Mönchen nach Europa gebracht haben. Historiker vermuten, dass die Wurzeln des Roulettes wohl eher wie beim Glücksrad im mittelalterlichen Rad der Fortuna zu suchen sind.

Entwicklung in Europa

Im 18.Jahrhundert war Roulette in ganz Europa angekommen und verbreitete sich sehr rasch. Vor allem am französischen Kaiserhof. König Ludwig XV. (1710 – 1774) startete unzählige erfolglose Versuche, das Glücksspiel zu verbieten.1806 vergab dann der Diktator und General Napoleon I. nur noch den Spielbanken im Quartier Palais-Royal die Erlaubnis für Roulette. 1837 wurde das Casinospiel von König Louis Philippe in ganz Frankreich verboten. Durch dieses Verbot brachen danach die $quot;goldenen" Zeiten für die deutschen Spielcasinos in Baden-Baden, Bad Homburg und Wiesbaden an. Zwischenzeitlich hatte sich ohnehin das Roulettespiel in ganz Europa verbreitet - trotz des Verbots in Frankreich.

1841 gründete die französischen Brüder Francois und Louis Blanc sowie dem Landgrafen von Hessen-Homburg die Spielbank in Bad Homburg. Die Casinobetreiber Blanc hatten wenig später eine geniale Idee und bestanden darauf, dass die Doppelnull beim Roulette-Spiel heraus genommen wird, was die Gewinnchancen für die Spieler erhöhte. Das sprach sich schnell herum und so kam es, dass die Bad Homburger Spielbank automatisch immer beliebter wurde und boomte. Kurze Zeit später folgten viele weitere Spielcasinos in Europa und boten ebenfalls die Einzel-Null-Variante an. In Deutschland allerdings wurden nach der Gründung des deutschen Reichs im Jahr 1871, alle Spielcasinos und -banken geschlossen und das monegassische Monte Carlo verblieb noch als einziges europäisches Spielcasino. Bereits acht Jahre (1863) zuvor erhielt Francois Blanc eine 50-jährige Betriebslizenz für Monaco. Das Spielcasino wurde zu einem der weltberühmtesten Casinos der Welt. Hier wurde vorwiegend Roulette gespielt – und zwar vorwiegend von den Adeligen und den gesellschaftlichen Oberschichten.

Heute ist Roulette kein Spiel mehr nur für Reiche und Adelige. Diese Zeiten sind schon lange vorbei. Wer heute Roulette spielen möchte, findet im Internet eine Vielzahl an Online Casinos, die alle über den Computer, Tablet, Laptop oder über das Handy verfügbar sind. Um ein gutes und angebotsreiches Casino zu finden, kann dieser Link hilfreich sein. Denn auf diesen Seiten kann man detaillierte Informationen über Casinoerfahrungen nachlesen und auch herausfinden, welches Casino die besten Bonus-Angebote hat.

Zank Patience

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