Home > Journal Artikel: Wie das Kartenspiel entstand

Wie das Kartenspiel entstand

22 Oktober 2016 - Zsolt Antal

Wer kennt nicht die Situation? Die Kinder haben Langeweile, draußen fegt der Wind durch die Bäume und es fängt an zu regnen. Das ist meistens der Moment, wo man sich die Zeit gerne mit Kartenspielen vertreibt. Das Kartenspiel hat in Deutschland eine lange Tradition, es gehört zu den beliebtesten Spielen und es gibt sogar unzählige Vereine und Clubs.

Wo kommen die Karten eigentlich her?

Spielkarten sollen erstmals in der Tang-Dynastie (619 bis 907 n.Chr.) aufgetaucht sein. Die Menschen spielten zu dieser Zeit mit Karten-Fliesen, die sie aus Knochen oder Elfenbein fertigten und als Alternative zu Mahjong, Würfelspielen oder Schach spielten. Danach benutzten sie bedruckte Papierblätter, die in China viel früher als in Europa hergestellt wurden. Es waren schmale längliche Karten aus schwerem Papier, auf denen Symbole aus Zahlen, Münzen oder Tassen zu sehen waren. Diese frühen Karten dienten in erster Linie eigentlich nicht dem Spiel, sondern mystischen Zwecken und sind in Ostasien erst im 12. Jahrhundert nachweisbar. Welche Spiele damit gespielt wurden, ist nicht überliefert.

Tatsächlich unklar ist, wie die Karten dann später nach Europa kamen. Es wird angenommen, dass Reisende und Händler auf ihren weiten Strecken sich die Zeit mit einem Kartenspiel vertrieben haben und das Spiel so im 14.Jahrhundert nach Europa und zuerst nach Italien brachten. Historisch erwähnt wurde das Kartenspiel erstmals im März 1376, denn es wurde in Florenz als "ludus, qui vocatur naibbe" (das Spiel, das man naibbe nennt) verboten. Es blieb nicht bei diesem ersten Verbot im europäischen Raum, es folgten die Städte Paris und Basel im Jahr 1377, gefolgt von Regensburg (1378), Konstanz, St. Gallen, Bern und Brabant (1379), Barcelona (1380 sowie am Ende des 14.Jahrhunderts zahlreiche weitere europäische Städte.

Das älteste Kartenspiel, das noch erhalten ist, kommt aus Stuttgart. Es wurde zwischen den Jahren 1427 und 1431 hergestellt und hat 52 Blatt.

Die Gründe für die Kartenspielverbote lagen in der Tatsache, dass die Höhe der Einsätze innerhalb des Spiels vielfach zu Armut und Konflikten führten. Und die ergriffenen Maßnahmen der Länder beweisen, dass das Kartenspiel schon in dieser Zeit im Volk weit verbreitet war und zu einer Art Volksspiel wurde. Auch heute noch sind Kartenspiele beliebt: Poker, Rommé, Skat. Im Gegensatz zu früher kann man diese Spiele aber auch im Internet in einem Online Casino spielen und wer gerne wettet, hat die Möglichkeit bei einem Buchmacher eine Wette auf seinen Lieblingssport abzugeben. Unter openodds lassen sich hilfreiche Informationen rund um das Thema Sportwetten und Buchmacher finden.

Übrigens das Design unserer heutigen Karten, leitet sich aus den französischen Karten ab. Die ersten Verfeinerungen wurden von den Amerikanern im 19 Jahrhundert vorgenommen. Um das lästige Drehen der Karten zu vermeiden, ließen sie die Karten praktischerweise diagonal gespiegelt bedrucken.

Zank Patience

Das könnte Sie auch interessieren