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Die lästigsten Gewohnheiten der Online-Spieler

16. September 2014 - Justyna

Wenn eine Gruppe von Menschen gemeinsam Online-Spiele spiele, kann es extrem spannend werden. Die Spielfähigkeiten alle Protagonisten sind ausgeglichen, das Spiel ist nie vorhersehbar und man lernt neue Freunde kennen.
Solchen Spielsitzungen kommen aber selten vor. Zu oft ruft das Spielen schlimme Instinkte hervor. Da das Spielen im Internet immer wieder anonym ist, trifft man auf Personen, deren einziges Ziel ist es, andere Mitspieler durch Betrug und Gespött in Verlegenheit zu bringen.

Es gibt eine Menge von schlechten Gewohnheiten in der Welt der Online-Spiele und die nervigsten davon sind:

Vulgäre Sprache

Früher hat man meistens die neuesten beleidigenden Worte bei albernen Sticheleien oder bei der Schlägereien am Spielfeld erfahren. Heutzutage reicht es das neueste Shooter-Spiel zu spielen. Das Beleidigen des Gegners scheint in Mode zu kommen und ist insbesonders in Action-Spielen sehr verbreitet. Natürlich, wir alle schimpfen ab und zu, jedoch wenn man vulgäre Äußerungen meiden würde oder diese zumindest minimiert, wäre das Spielerlebnis ein angenehmeres. Allerdings schimpf man oft im Laufe des ganzes Spiels und verhält sich vielmals so, als würde man nicht merken, dass bei dem gerade gespielten Spiel andere Personen beteiligt sein könnten.

Betrug

Die meisten von uns spielen aus Spaß, manche nehmen Spiel als Entspannung, andere wollen eigene Reflexe testen. Es gibt auch solche Spieler, die den Erfolg im Spiel sehr persönlich nehmen und so greifen sie zu Methoden wie z.B. falsche Code-Eingaben oder sie nutzen bei der Spielentwicklung entstandene technische Fehler, um um jeden Preis zu gewinnen. Wen man also betrügen will, sollte man besser Spiele für eine Person spielen.

Das Ignorieren des eigenes Teams

Leerroy Jerkins hat sich zu einem klassischen Internet meme (meme: ein Bewusstseinsinhalt, der durch Kommunikation weitergegeben und damit vervielfältigt werden kann) gemacht, nachdem alle Mittglieder seines Teams in "World of Warcraft", einem Online-Spiel, durch seine Teamignoranz eliminiert worden sind. Man kann hier natürlich lachen, aber nicht, wenn man in seinem Team war. Es ist sehr schwer und zeitraubend ein eingespieltes Team aufzubauen. Wenn man dann auf einem Egoisten trifft, der seine individuelle Interessen vorschiebt, dann vergeht einem das Lächeln.

Fair verlieren können

Stellen Sie sich vor, während eines Spiels, wenn man bald einen hart erkämpften Spielerfolg erwartet, erscheint auf dem Bildschirm plötzlich eine Meldung, die sagt, dass der Gegner das Spiel verlassen hat. Natürlich kann es ein Internet-Verbindungsfehler sein, jedoch oft ist es so, dass der Gegner mit Absicht, nur um Sie nicht gewinnen zu lassen, das Spiel verlassen hat. So ein Verhalten nimmt einem den ganzen Spielspaß weg.

Spielen ohne Spielregeln zu kennen

Es scheint, dass was am meisten bei Spielen frustriert, ist die Tatsache, dass am Spiel eine Person teilnimmt, die meint den anderen mental überlegt zu sein. Nein! Das stimmt nicht. Die Spieler, die am meisten nerven, sind solche, die keine Ahnung haben was sie im Spiel tun, die zufällige Bewegungen ausführen, die keinen Rat befolgen wollen und damit verheerenden Einfluss auf das Spielgeschehen haben, nur weil sie die Spielregeln nicht gelesen haben und alles intuitiv machen möchten.

Atmung

Und jetzt eine Erinnerung an alle Online-Spieler: Wenn man ein Headset verwendet, dann sollte man daran denken, dass wenn man seinen Kopf bewegt, sich das Mikrofon zu nahe an den Mund verschieben könnte. Was das zur Folge hat, ist genau so offensichtlich wie nervig, nämlich: Man hört ständig die Atmungsgeräusche, die nicht zu dem Spiel gehören.

Streit mit nicht am Spiel beteiligten Personen

Die Streitereien zwischen den Mitspielern zu hören ist sicherlich kein Vergnügen, aber noch schlimmer ist es die Auseinandersetzungen zwischen Ehegatten, Eltern oder anderen Personen mitzuhören. Es ist nervig und peinlich für andere Mitspieler diese mitzubekommen. Wenn man also vergessen hat den Müll rauszutragen oder etwas im Laden einzukaufen, sollte daran denken das Mikrofon stumm zu schalten.

Das zu große Spielniveau eines Mitspielers

Wenn die Spielfertigkeit von einem der Spieler zu dominant ist, ist ein solches Spiel für die restlichen Mitspieler alles andere als spaßig. Schliesslich hat Michael Jordan (für mich der beste Basketballer aller Zeiten) auch nicht mit High-School-Schülern trainiert, um voran zu kommen.

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