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Videospiele bis zu eine Stunde pro Tag zu spielen "ist gut für Kinder"

18 Januar 2015 - Emily

Spiele fü Kinder

Kinder, die Computer oder Videospiele bis zu eine Stunde täglich spielen sind glücklicher, geselliger und weniger überaktiv als die Kinder, die überhaupt keine Spiele spielen, findet eine Studie der Universität von Oxford heraus.

Trotzt weit verbreiteter Ängste, dass Computer- und Videospiele schädlich sind, hat die Studie bei Jungen und Mädchen im Alter zwischen 10 und 15 Jahre herausgefunden, dass das Spielen bis zu sechzig Minuten pro Tag wirklich vorteilhaft sein kann.

In der Studie haben fas fünf Tausend Kinder teilgenommen. Man hat die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt. Kinder aus der erster Gruppe haben keine Spiele gespielt und Kinder aus der zweiter Gruppe haben unterschiedlich Lang mit Konsolenspiele wie Nintendo Wii, PlayStation von Sony oder PC-gestützte Spiele gespielt.

Junge Menschen, die nicht so viel Zeit mit Videospielen verbringen, sind besser angepasst als die, die keine Spiele spielen oder diejenigen, die drei Stunden oder länger mit Videospielen beschäftigt waren. Kinder aus dieser Gruppe erreichen eine höhere Stufe der Geselligkeit und können höchstwahrscheinlich sagen, dass sie mit ihren Leben zufrieden sind. Sie hatten auch weniger freundschaftliche- und emotionale Probleme gehabt als die Mitglieder anderen Gruppen.

Diejenigen, die solche Spiele etwas länger aber immer noch "gemäßigt" zwischen eine und drei Stunden pro Tag gespielt haben, schienen weder positive noch negative Wirkungen zu erfahren.
Jedoch bei diejenigen, die "übermäßig“ - also mehr als drei Stunden pro Tag - gespielt haben, hat man wirklich einige schädliche Effekten festgestellt.

Die Studie sagte, dass es gute Grunde gebe zu glauben, dass Spielen durchaus vorteilhafte Effekten im vergleich zu nicht-interaktiven Unterhaltung, wie zum Beispiel das Fernseher, haben konnte. Es heißt "Spiele bieten eine breite Palette von neuen kognitiven Herausforderungen, Gelegenheiten für Erforschung, Entspannung und bessere Sozialisierung mit Gleichartigen. Wie auch nicht-digitale Vermittlungsformen des Spielens, können Videospiele das Wohlbefinden- und die gesunde soziale Anpassung der Kinder fördern."

Die Studie, die in der "Pediatrics"-Zeitschrift veröffentlicht wurde, schätzt, dass drei von vier britischen Kinder und Teenagern täglich Videospiele spielen. Die Untersuchungen zeigen, dass etwa die Hälfte der jungen Menschen in Großbritannien die Art der "light-Player" zugehören und das Spielen für sie vorteilhaft ist. Fast ein Drittel der Kinder gibt es zu, zwischen eine und drei Stunden täglich zu spielen, während nur 10 bis 15 Prozent mehr als drei Stunden mit elektronischen Spielen verbringen. Dabei nur die Kinder aus der letzter Kategorie leiden an den negativen Effekten weniger angepasst zu werden, hat die Oxford University Studie ergab. Jedoch die Auswirkungen - positiv oder negativ - bei jeder Gruppe sehr gering waren, so dass die verbreiteten Ängste oder Hoffnungen um das Spielen vielleicht übertrieben sind.

Andere Faktoren, wie zum Beispiel ob das Kind in einer funktionierender Familie lebt, in der Schule gut angepasst ist oder materiellen Entbehrungen ausgesetzt ist, haben eine weit größere Auswirkung auf das Verhalten des Kindes.

Dr. Andrew Przybylski, der Autor des Berichts, sagte: "es scheint so, dass die verbrachte Zeit mit Videospielen nur ein sehr geringer Einfluss auf die Verhaltensprobleme in dem realen Welt des Kindes hat. Ebenso die positiven Effekten, die man bei Kinder, die ca. eine Stunde täglich gespielt haben, bestätigen die Meinung nicht, dass Videospiele können den Kindern in einer zunehmend digitalen Welt helfen", hat er gesagt.

Weitere Forschungen sollten bestimmen, welche Arten von Spielen tatsächlich vorteilhaft oder schädlich für die Kinder sind. Dr. Przybylski sagte, dass die empfohlene Spielzeiten für ein Videospiel auf "wenig wissenschaftlicher Grundlage" basieren.

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