Home > Journal Artikel: Glücksspielen: Unterschiede zwischen Großbritannien und Deutschland

Erlaubt, solange der Staat profitiert.

13 August 2016 - Maria Weber

Glücksspielen in Großbritannien ist durch das Glücksspielgesetz seit 2005 geregelt. Der Hauptaufsichtsbehörde ist die "Gambling Commission", die vom Ministerium für Kultur, Medien und Sport (DCMS) geleitet wird. Die letzten Änderungen wurden im Jahr 2014 in Bezug auf Online-Glücksspiele gemacht.

Das Glücksspiel-Geschäft ist in Großbritannien weit verbreitet. Laut verschiedenen Quellen gibt es eine Glücksspieleinrichtung für alle 125 Tausend Einwohner. Die bekanntesten sind Casino Aspinall, Maxims Casino und das Opera House Casino, die im Jahr 2005 eröffnet wurden. Mit einer vielen Beschränkungen für Glücksspiel-Geschäft, wurde der Bau der großen Super-Casinos erst nach der Verabschiedung der "Gambling Act" im 2005 möglich, das von der Tony Blair Regierung unterstützt wurde.

Eine der ältesten Arten des Glückspiels im Vereinigten Königreich ist Wetten auf Pferderennen und Fußball. Obwohl Sportwetten wehr beliebt waren, wurden sie bis 1960 nicht durch Gesetz vorgesehen.

Inzwischen ist auch Online-Spielen , wie auf dieser Ressource, sehr beliebt geworden. Laut einer Gambling Commission Studie, haben im Jahr 2010 10,7% jeder 8000 Befragten am Online-Glücksspielen teilgenommen. Bis zum Jahr 2014 hat sich diese Zahl verdreifacht.

Die Gesetzgebung regelt die Handlungen der Online-Casinos Betreiber, und nicht der Spieler. Die Einwohner von Großbritannien können sich bei den Online-Glücksspielen sicher fühlen. Zuvor hatten große Online Casino-Glücksspiel-Betreiber ihre Unternehmen in den Offshore-Ländern wie Malta oder Gibraltar registriert, deren Lizenzen gut angesehen sind. Im Dezember 2014 ist jedoch das Gesetz über die Besteuerung von Online-Glücksspielbetreiber in Kraft getreten. Das neue Gesetz hatte vor, den Verlust von Steuern aufgrund von Offshore-Glücksspiel zu minimieren. Jetzt müssen die Unternehmen, die Dienstleistungen in Großbritannien leisten, eine gültige britische Lizenz haben. Unter den führenden Online-Casinos und Wettfirmen im Vereinigten Königreich sind William Hill, BetfairGroup, Microgaming, 888 Holdings, Bet365, Ladbrokes und andere mehr.

Die deutsche Gesetzgebung ist ziemlich streng mit den Glückspielen, aber trotzdem gibt es viele Casinos, die in der ganzen Welt beliebt und anerkannt sind. Das älteste Casino in Baden-Baden wurde sogar von Forbes unter den Top-10-Casinos der Welt genannt.

Es gibt in Deutschland insgesamt über 120 Casinos, aber keine einheitliche staatliche Gesetzgebung wie in Großbritannien. Diese Angelegenheit gehört zu der Kompetenz der Länder. Die Anzahl der Kasinos, Öffnungszeiten, sowie auch die Altersgrenze für die Gäste werden von jedem Land einzeln bestimmt. Zum Beispiel in Bayern gibt es 9 Casinos und ihre Gäste müssen 21 Jahr vollendet haben. In Berlin gibt es nur 2 Casinos, dafür kann man ab 18 Jahre alt spielen. Allerdings gibt doch manche allgemeine Regeln für alle Casinos: sie zahlen sehr hohe Steuern bis zu 80% der Gewinne. Man muss auch immer über einen gültigen Ausweis verfügen um ein Spielhaus zu betreten.

Obwohl das erste Online-Casino in Deutschland schon im Jahr 1995 erschien, wurde Online-Glücksspiel erst seit Beginn des neuen Jahrtausends populär. Das liegt an der Entwicklung der Netzwerkverbindungen und sicheren Zahlungssystemen. Heutzutage kann man online nicht nur Spielautomaten, sondern auch Kartenspiele in live-Streaming spielen. In den 90. Jahren war das noch nicht ganz möglich. In Deutschland haben die Spieler den Zugang zu mehreren Online-Casinos mit gültigem Lizenz, wie hier: http://spin-slot.com/book-ra/ wo man Slot-Spiele wie Book of Ra online ohne Anmeldung ausprobieren kann.

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