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Tipps und Tricks beim Texas Hold'em Poker

22 November 2016 - Rik

"Poker ist wie Sex. Entweder du hast einen guten Partner oder alternativ eine gute Hand", "Je intelligenter du spielst, desto eher wird das Glück auf deiner Seite sein", "Pokers ist in 5 Minuten gelernt. Um es zu meistern, bedarf es aber eines ganzen Lebens." Die Liste der witzigen, aber auch lehrreichen Sprüche zum Thema Poker ist endlos. Denn die Genialität des Pokers und zugleich auch seine Beliebtheit, beruht im Grunde aus dem Spannungsverhältnis zwischen der Einfachheit der Regeln und der schier endlosen Komplexität der Spielsituationen. Anders als beim Schach zum Beispiel, ist Poker ein Spiel mit unvollkommener Information, was nichts anderes heißt, als dass die situativ richtigen Entscheidungen oftmals erst im Nachhinein festgestellt werden können. Während beim Schach ein intelligenter Algorithmus bereits den besten Spieler der Welt schlagen kann, ist dies aufgrund der im Pokerspiel teilweise fehlenden Informationen (die Karten des Gegners), noch nicht möglich. Diesbezüglich könnte sich mit dem Fortschritt der künstlichen Intelligenz in den nächsten Jahrzehnten einiges tun, noch aber dominiert der Mensch klar. Zurück aber zur Beliebtheit dieses einzigartigen Spiels.

Hatte Poker früher noch das Image eines anrüchigen Kartenspiels, welches in verrauchten Hinterzimmern von (Halb)kriminellen gespielt wurde, hat es in der Internet-Ära einen regelrechten Siegeszug mitten ins Herz unserer Gesellschaft vollzogen. Egal ob der Bäcker ums Eck, Sport- und Fernsehpromis im Fernsehen oder Wall-Street Banker in ihrer Freizeit, die Beliebtheit, dieses bereits im 19. Jahrhundert erfundenen Kartenspiels, lässt keinen kalt.

Zur Auswahl stehen einem verschiedene Varianten des Texas Holdem wie unter anderem Pot Limit, Fixed Limit oder No-Limit Holdem Poker. Letztere Variante ist ohne Zweifel die Königsdisziplin, erfordert sie eine optimale Kombination aus analytischen, strategischen und psychologischen Eigenschaften, um nachhaltig gewinnen zu können. Diese Fähigkeiten geben dem Spieler am Tisch einen Vorteil, um statistisch öfters die richtigen Entscheidungen als seine Gegner zu treffen und damit langfristig (Geld) zu gewinnen.

Denn die eigenen Hände sowie die Spielsituation sollten stets aus rationaler, statistischer Sicht analysiert werden und nicht auf der Hoffnung eines unwahrscheinlichen Ausgangs beruhen.

Zum Schluss noch eine letzte Weisheit aus der Welt des Pokers, die aber auch für das richtige Leben gilt und obiges Prinzip treffend beschreibt: "Im Leben geht es nicht darum gute Karten zu haben, sondern mit einem schlechten Blatt spielen zu können!"

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